Ein Diaabend hat einen besonderen Zauber. Jedoch verlieren Dias mit der Zeit an Qualität und auch das digitale Zeitalter ist schon lange nicht mehr aufzuhalten. Was ist nun besser, an der Vergangenheit festzuhalten oder offen für neue Medien zu sein?
War das noch schön, als wir als Kinder Musikkassetten hörten, die wir am besten noch selbst vom Radio aufgenommen hatten. Diese hörten wir dann zu Hause oder unterwegs mit dem Walkman, eine revolutionäre Erfindung der Zeit, immerhin war die Musik damit erstmals mobil! LPs, also Langspielplatten in der Zeit davor waren das leider nicht, aber geraten heute immerhin nicht ganz in Vergessenheit, da viele DJs der elektronischen Musik darauf zurückgreifen und Liebhaber den besonderen Klang einer LP durchaus zu schätzen wissen. Wenn man eine Schallplatte anmacht, fühlt man sich zudem irgendwie anders und zurückversetzt in die Rock’n’Roll-Zeit, wo es z.B. auch coole Jukeboxen gab, die das LP-Wechseln sozusagen übernahmen. Doch ist es schlecht, dass man jetzt überall auf Digitalisierung trifft? Sicherlicht nicht, da man viele Daten damit einfacher und langfristiger speichern und bearbeiten kann.
Der Diaprojektor muss dann ja auch nicht ganz verschwinden, sondern kann als Beamer agieren, um sich Fotos vom PC aus, z.B. als Power-Point-Präsentation oder in einem Bildbearbeitungsprogramm, anzusehen. Wir haben tausende Musik-Mp3s auf dem PC gespeichert, können diese komprimiert auf CD-ROMs brennen, sodass ca. 130 Songs drauf passen, können diese aber auch auf Mp3-Player laden oder bequem per USB-Stick transportieren, um sie z.B. mit dem Auto-Radio zu hören, das früher nicht mal in jedem PKW integriert war. Das Gleiche geht mit Fotos und Daten, sodass die digitale Welt mindestens mobiler als die analoge ist. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung, die in diesem Jahr z.B. auch die Receiver-Welt zum Fernsehempfang betrifft, da diese im April 2012 von analog auf digital umgestellt wird. Natürlich haben eine Diashow mit einem alten Projektor, der leicht flimmernd und rattert, und die rustikale Langspielplatte noch einen ganz besonderen Charme. Doch letztendlich ist digital dennoch besser!
„Jazz is not dead, it just smells funny.“(Der Jazz ist nicht tot, er riecht nur komisch). Dieses Zitat von Frank Zappa mag 1974 richtig gewesen sein, hat sich heute aber überholt.
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Der Urlaub geht immer viel zu schnell vorbei, sodass man sich lange daran erinnern möchte. Kein Wunder also, dass Souvenirgeschäfte so gut laufen. Am Strand handelt es sich dabei z.B. um Steinchen, Muscheln oder Postkarten, die auch daheim vom Meer träumen lassen. Doch nicht nur Mitbringsel lassen immer wieder an den schönen Urlaub erinnern, sondern auch Fotos.
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